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LRS - Lese- und Rechtschreibschwäche

 
 
LRS, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Legasthenie, Lese-Rechtschreibstörung, Teilleistungsstörung... für Kinder, die mit dem Lesen und Schreiben nicht zurechtkommen, gibt es viele Begriffe.
 


Für alle trifft zu, dass sie mehr benötigen als Nachhilfe. Eine Förderung muss hier an den Grundlagen des Lese- und Schreiberwerbs ansetzen.
 
Deshalb bietet der Studienkreis an ausgewählten Standorten neben dem regulären Nachhilfeunterricht eine Spezialförderung für LRS-schwache Schüler an.

Informieren Sie sich auf den nachfolgenden Seiten:


Einige typische Merkmale für eine Lese-Rechtschreibschwäche finden Sie hier!
 
 
Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Termins zur diagnostischen Testung füllen Sie bitte unser Kontaktformular aus!




Gezielte Hilfe bei Lese-Rechtschreibschwäche


Durch die LRS-Förderung im Studienkreis erlangen die Kinder nicht nur wieder Anschluss in der Schule, sie gewinnen auch den Spass am Lernen zurück.

Fünf bis 15 Prozent der Schüler haben Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben, obwohl ihre sonstigen schulischen Leistungen durchschnittlich oder sogar überdurchschnittlich sind. Der Studienkreis bietet in ausgewählten Nachhilfeschulen seit 1998 gezielte Hilfe für Kinder mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche an.

Das erfolgreiche Konzept der "Lautgetreuen Rechtschreibförderung" wird seit 2003 ergänzt um ein LRS-Bausteinsystem, das es ermöglicht, die richtigen Fördermethoden und Materialien gezielter auf die spezifischen Probleme der Kinder abzustimmen.

Neben der Lese- und Rechtschreibfähigkeit fliessen dabei auch die allgemeinen Lernvoraussetzungen wie Motorik, Konzentration und auditive Wahrnehmung in die Arbeit der speziell ausgebildeten Lehrkräfte ein.

Weiterer Bestandteil der Förderung ist das Training der "Phonologischen Bewusstheit" - also der Fähigkeit, Sprachstrukturen zu erkennen und zu verarbeiten. Durch die spezielle Förderung finden die Schüler leichter Anschluss an den Lernstand ihrer Mitschüler und erhalten Strategien an die Hand, mit denen sie ihr Lernen optimieren können. Grundfertigkeiten werden geschult, die für alle Fächer wichtig sind.

Der Förderung liegt ein Diagnosevorgehen zugrunde, auf dessen Basis ein individueller Förderplan erstellt werden kann, der in die Arbeit der Lerngruppe eingebunden wird.  

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Das LRS-Bausteinsystem


Die Lerninhalte der Kinder, die nach dem LRS-Bausteinsystem gefördert werden, stellen wir entsprechend ihrer Lerndefizite zusammen. Dabei nutzen wir in der Praxis erprobte Materialien.
 
Die Förderung orientiert sich an den Fähigkeiten des einzelnen Kindes und berücksichtigt dabei auch die Lernvoraussetzungen, die für den Lese-Rechtschreiberwerb und für das weitere erfolgreiche Lesen und Schreiben vorliegen sollten.

Vier Lernbereiche, die bei der Erstellung des Förderplans in kleinere Einheiten aufgeteilt werden, gehören zum LRS-Bausteinsystem des Studienkreises:


  • Rechtschreibfähigkeit
    Die Eingangsdiagnostik ermöglicht die Erstellung individualisierter Förderprofile im Bereich Rechtschreibfähigkeit. Auf dieser Basis werden Übungen und Materialien passgenau zusammengestellt. Die Förderung umfasst je nach Förderschwerpunkt des Schülers dabei den Wahrnehmungs- (z. B. Unterscheiden von klangähnlichen oder optisch ähnlichen Lauten) und den Regelbereich (Betonung, Konsonantenverdoppelung, Dehnung etc.).

  • Lesefähigkeit
    Auch der Leseförderung liegt eine klare Systematik zugrunde. Buchstabenkenntnis, Laut-Zeichen-Zuordnung, Silbengliederung, Inhaltserfassung ... jeder Schüler mit einer Leseschwäche steigt dort in die Leseförderung ein, wo er sich leistungsmässig gerade befindet.

  • Phonologische Bewusstheit
    Eine für den Lese-Rechtschreiberwerb wesentliche Voraussetzung ist die "Phonologische Bewusstheit". Sie bezeichnet die Fähigkeit, die Lautstruktur in gehörter Sprache wahrzunehmen, also z. B. Einzellaute und Silben. Konkret heisst dies zu erkennen, dass z. B. das Wort "Hose" aus den Lauten H, O, S, E besteht oder dass sich "Hose" auf "Dose" reimt. Untersuchungen haben gezeigt, dass Defizite in diesem Bereich in engem Zusammenhang zu Lese-Rechtschreibproblemen stehen.

  • Lernvoraussetzungen
    Lesen und Schreiben lernen setzt bestimmte Fähigkeiten voraus, die mit Schuleintritt in ausreichendem Masse ausgeprägt sein sollten, damit der Lese- und Schreiblernprozess gelingen kann; dazu gehören neben der oben beschriebenen "Phonologischen Bewusstheit" vor allem die Grob- und Feinmotorik, die taktile, visuelle und auditive Wahrnehmung, die Fähigkeit zur Konzentration und Entspannung sowie die Selbsteinschätzung. Eine mangelnde Ausprägung dieser Fähigkeiten nach der Einschulung kann den gesamten Lernprozess beeinträchtigen. Daher werden auch diese Fähigkeiten durch geeignete Lerneinheiten gefördert.


In allen Bereichen greifen wir auf erprobte Förder- materialien und Übungen zurück.

Im Bereich der Rechtschreibförderung kooperieren wir eng mit der Universität Münster. Sie hat ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, die Rechtschreibfehler der Kinder bestimmten Fehlerkategorien zuzuordnen und darauf gezielt Übungen und Arbeitsblätter abzustimmen.


Die Förderung erfolgt ein- bis zweimal wöchentlich in kleinen Gruppen von zwei bis fünf Schülerinnen und Schülern. Sie wird für Kinder der Klassen 1 bis 6 angeboten.

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Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung


Im Rahmen des Konzepts "Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung" lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst mit lautgetreuem Wortmaterial.
 
Anschliessend erweitern sie ihre Kenntnisse nach den Prinzipien "vom Häufigen zum Seltenen" und "vom Leichten zum Schweren".
 
 
 
Das Förderkonzept der "Lautgetreuen Lese-Rechtschreibförderung" geht davon aus, dass Kinder unterschiedlich lange Zeit benötigen, um sich das Lesen und Schreiben anzueignen.
 
Dies kann jedoch im Schulalltag nicht immer berücksichtigt werden, sodass manche Kinder in ihrem Lernprozess innehalten oder ihn nur unzureichend durchlaufen. Diese Kinder brauchen Unterstützung beim Erwerb geeigneter Lese-Rechtschreib-Strategien.
 
Das Programm "Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung" vermittelt in einem speziellen Förderunterricht Basisfertigkeiten beim Lesen und Schreiben so genannter lautgetreuer Wörter.
 
Anschliessend kann die Förderung in Form systematischer Nachhilfe individuell fortgeführt werden.  


Folgende Grundprinzipien zeichnen das Konzept aus:

  • Erfolge von Anfang an
    Um die Lust am Lernen und Üben nicht durch Misserfolge zu gefährden, gilt im Förderunterricht die Maxime, dem Kind von Beginn an Erfolgserlebnisse bei der Rechtschreibung zu verschaffen und Misserfolge weitgehend zu vermeiden. So unterstützen wir das Kind dabei, wieder Spass am Lernen zu gewinnen.
  • Vom Leichten zum Schweren
    Diese notwendigen Erfolge erlebt das Kind am ehesten dann, wenn es dort starten kann, wo es ihm am leichtesten fällt. In der Regel schreiben Kinder zu Beginn gerne so, wie sie sprechen; von der Aussprache abweichende Schreibweisen werden erst später erlernt. Im Förderunterricht wird auf der Stufe des lautgetreuen Lesens und Schreibens mit zunächst einfach strukturierten Wörtern begonnen. Diese werden Silbe für Silbe rhythmisch ausgesprochen. Dabei wird zusätzlich der ganze Körper mit eingesetzt, so dass die Wörter ganzheitlich erlebt werden. Diese gewöhnlich neue Erfahrung steigert die Präzision der Aussprache und erleichtert es den Kindern, die Gliederung von Wörtern zu verstehen.
  • Vom Häufigen zum Seltenen
    Nach Auszählung des Grundwortschatzes besteht die deutsche Sprache zu ca. 60% aus rein lautgetreuem Wortmaterial. Damit ist das lautgetreue Schreiben auch zugleich das häufigste. Ein Start auf der Ebene des Lautgetreuen ist für den Förderunterricht insofern doppelt Erfolg versprechend.

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Gezielter Unterricht durch qualifizierte Lehrkräfte


Sechs bis zwölf Monate lang fördern qualifizierte und erfahrene Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler.
 
Am Anfang der Förderung steht ein Testverfahren, mit dem die speziellen Probleme der einzelnen Kinder erfasst werden. Durch die Auswertung verschiedener anerkannter Tests wird deutlich, wo das Kind steht, ob die klassische Deutsch-Nachhilfe ausreicht, ob LRS-Förderung im Studienkreis angeraten ist oder ob eine Begleitung durch Lerntherapeuten oder Heilpädagogen nötig erscheint.
 
Fällt die Entscheidung für die Lese-Rechtschreib-Förderung im Studienkreis, erstellt die Lehrkraft für das Kind auf Grundlage der Testergebnisse einen individuellen Förderplan.
 
Die Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht in der Minigruppe ein- oder zweimal pro Woche in der Regel für 90 Minuten. Die Lehrkräfte haben Erfahrung in der Förderung von und im Umgang mit Kindern. Sie werden von Studienkreis-Experten sowie von externen Wissenschaftlern und Praktikern speziell für den LRS-Förderbereich geschult. Die Förderung wird für Kinder der Klassen 1 bis 6 angeboten.
 
Die Arbeitsmaterialien stellen wir für jedes Kind individuell zusammen, sodass der Unterricht neben den gemeinsamen Förderaktivitäten auch die besonderen Schwierigkeiten der einzelnen Schüler berücksichtigt.


Der Austausch mit den Fachlehrern der öffentlichen Schule, der selbstverständlich nur in Abstimmung mit den Eltern erfolgt, ist wesentliches Element der Förderung in der Lese-Rechtschreib-Schule. Es ist hilfreich zu erfahren, wie sich die Erfolge des Gruppenunterrichts im Schulalltag bemerkbar machen.
 
 
Eine Rückmeldung der Lehrer der öffentlichen Schulen trägt daher wesentlich zur Planung des Unterrichtes bei. Die Fachlehrer wiederum werden so informiert, durch welche Ansätze ihre Schüler ausserhalb der Schule gefördert werden.
 
 
Die Eltern erhalten eine umfassende und kontinuierliche Beratung, während ihr Kind am Unterricht der Lese-Rechtschreib-Schule teilnimmt. Fortschritte und Erfolge werden mit den Eltern zusammen besprochen, Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung aufgezeigt und weiter reichende Informationen zum Thema vermittelt.

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Weder faul noch dumm!


LRS/RS-Broschüre
 
Wann ist bei Schülern eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder eine Rechenschwäche (RS) zu vermuten? Welche möglichen Symptome weisen auf eine solche Teilleistungsstörung hin?
 
Die Broschüre beantwortet besorgten Eltern diese oder ähnliche Fragen. Sie vermittelt ein allgemeines Grundlagenwissen und ermöglicht Eltern, ihre Kinder zu unterstützen. 
 
Darüber hinaus können sich die - von Dr. Andreas Schultz erstellten - Ausführungen auch für Lehrpersonen als hilfreich und nützlich erweisen. 
 
Weitere Infos!
 
 

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